Trotz stürmischen Wetters fanden am Samstag knapp über 2.000 Besucher den Weg zum Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn. Dort präsentierten die vier Krankenhäuser St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn, Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn, St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten sowie St.-Marien-Hospital Marsberg den Gesundheitstag Paderborn 2007.
Schon zu den Eröffnungsvorträgen um 10:30 Uhr wurden die Parkplätze vor dem HNF knapp. Dies setzte sich dann über den ganzen Tag fort. Die 35 Aussteller boten den Besuchern in dem bestens besuchten MuseumsForum, was man so alles tun kann, um gesund zu bleiben oder zu werden.
![]() Knapp 200 Besucher kamen schon zu den Eröffnungsvorträgen. |
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Wer mochte, konnte auch so einiges über den eigenen Gesundheitszustand in Erfahrung bringen. Blutdruckmessungen gehörten ebenso zum Angebot wie ein Hörtest oder die Ermittlung von Cholesterin- und Blutzucker-Werten. Die Schlangen an den Informationsständen spiegelten den hohen Informationsbedarf der Bevölkerung wieder.
Neben den informativen Messeständen hatten die Besucher außerdem die Gelegenheit, stärker ins Detail gehende Fachvorträge von Ärzten und Experten zu verschiedensten Themen zu hören. So ging es unter anderem um Probleme des Passivrauchens.
![]() Vortrag für Patienten |
Dass auch eine schwere Krankheit nicht das Ende der Lebensqualität bedeuten muss, zeigten zahlreiche Selbsthilfegruppen. Sie informierten die Besucher über ihrer Tätigkeit und machten Mut, neue Kontakte mit Menschen zu knüpfen, die ähnliche Krankheitserfahrungen machen mussten.
Einen krönenden Abschluss der Veranstaltung setzte der der Arzt und Theologe Manfred Lütz. Er entlarvte scharfsinnig wie unterhaltend „Gesundheit“ als eine fundamentalistische, durchgeknallte Religion mit geradezu Menschen verachtenden Folgen.
Insgesamt zogen die Besucher und Aussteller ein sehr positives Fazit über den Verlauf des gesamten Tages. Gute Gründe für die Veranstalter, auch im nächsten Jahr die Erfolgsstory des Paderborner Gesundheitstages mit einer weiteren Veranstaltung fortzusetzen.